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Internationale Recherche enthüllt Malta-Verbindungen zu illegalen Glücksspielaktivitäten in Deutschland

Geschrieben von Rosa Meier · 29.9.2026

Internationale Recherche enthüllt Malta-Verbindungen zu illegalen Glücksspielaktivitäten in Deutschland

Bild zur internationalen Medienrecherche über illegale Online-Glücksspiele und Behördendokumente aus Malta

Die Hintergründe der grenzüberschreitenden Untersuchung

Ein Zusammenschluss aus Medienorganisationen und einer Sicherheitsforscherin hat Dokumente der Malta Gaming Authority sowie der Curaçao Gaming Authority ausgewertet und dabei Malta-basierte Strukturen identifiziert, die mit nicht lizenzierten Online-Glücksspielangeboten in Deutschland in Verbindung stehen; an der Recherche beteiligten sich Lilith Wittmann, NRK, NDR, SVT sowie Follow the Money, und die Ergebnisse wurden im September 2026 veröffentlicht.

Die ausgewerteten Unterlagen zeigten, dass mehrere Malta-ansässige Gesellschaften über Offshore-Konstruktionen wie Red Rhino und später Latiform BV den Betrieb von Platincasino organisierten, das als größtes illegales Casino in Deutschland eingestuft wurde und mit rund 250 Millionen Euro an nicht entrichteten deutschen Glücksspielsteuern in Verbindung gebracht wird.

Verbindungen zu weiteren Anbietern und Plattformen

Neben Platincasino nannte die Recherche auch Verknüpfungen zu Softswiss, wobei die Dokumente Offshore-Strukturen beleuchteten, die den Zugang zu deutschen Spielern ermöglichten, ohne die erforderlichen deutschen Lizenzen vorzuweisen; die beteiligten Behörden in Malta und Curaçao kommentierten laufende Verfahren, ohne konkrete Berichte zu veröffentlichen.

Die Untersuchung stützte sich auf Daten, die durch einen Vorfall mit den Behördendokumenten zugänglich geworden waren, und sie zeichnete ein Netzwerk nach, das über mehrere Jahre hinweg operierte und dabei erhebliche Umsätze generierte, ohne die deutschen Steuer- und Lizenzvorgaben zu erfüllen.

Die polizeiliche Operation und ihre Ergebnisse

Parallel zur Medienrecherche führte die deutsche Polizei im September 2026 eine Operation durch, die auf einer dreijährigen Ermittlung basierte und zur Festnahme einer verdächtigen Person führte, die dem Netzwerk zugeordnet wurde; bei den Durchsuchungen wurden Vermögenswerte im Wert von etwa 82 Millionen Euro sichergestellt, darunter elf Immobilien, während der illegale Umsatz des Netzwerks auf nahezu sechs Milliarden Euro geschätzt wurde.

Bild zur Polizeioperation und Vermögenssicherstellung im Kontext illegaler Glücksspielnetzwerke

Die Operation zeigte, wie die aus den Behördendokumenten gewonnenen Erkenntnisse mit laufenden Ermittlungen verknüpft wurden, und sie lieferte zusätzliche Belege für den Umfang der Aktivitäten, die über Jahre hinweg ohne deutsche Genehmigung stattgefunden hatten.

Rechtliche und steuerliche Aspekte der Enthüllungen

Die Malta Gaming Authority sowie die Curaçao Gaming Authority äußerten sich zu den laufenden Verfahren und verwiesen auf interne Unterlagen, die durch den Vorfall öffentlich zugänglich geworden waren; die Recherche hob hervor, dass die betroffenen Entitäten keine gültigen deutschen Lizenzen besaßen und damit gegen geltende Vorschriften verstießen.

Schätzungen aus den Dokumenten und den Ermittlungen ergaben, dass allein bei Platincasino rund 250 Millionen Euro an ausstehenden Steuern angefallen sein sollen, während der Gesamtumsatz des Netzwerks die Marke von sechs Milliarden Euro erreichte; diese Zahlen stammen aus den analysierten Behördenunterlagen und den Ergebnissen der Polizeiaktion.

Fazit

Die Kombination aus der internationalen Medienrecherche und der deutschen Polizeioperation im September 2026 lieferte detaillierte Einblicke in die Strukturen eines illegalen Glücksspielnetzwerks mit Malta-Verbindungen; die Festnahme, die Vermögenssicherstellungen und die Steuerschätzungen basieren auf den ausgewerteten Dokumenten sowie den Ermittlungsergebnissen, die in den Berichten der beteiligten Medien und Behörden dargelegt wurden. N/A (documents accessed via breach; authority commented on ongoing legal proceedings but provided no specific report link)